Frühlingsanfang, Corona und Beetanlage

Mit Ausbruch der Corona-Pandemie Mitte März 2020 beschloss ich, einige Quadratmeter Rasen im Garten hinter meinem Elternhaus umzugraben und neue Selbstversorgerbeete für verschiedene Gemüse, Salate, Kräuter und essbare Blüten anzulegen. Hinzu kamen ein paar blühende Stauden wie z.B. weiße Lupinen, die historische Rose „Queen of Denmark“ und -nicht zu vergessen- eine kleine Sitzecke für die Teepausen zwischendurch. 
Rasensoden zu entfernen geht leichter, wenn der Rasen gut durchfeuchtet und der Spaten an der Kante geschärft ist. Trotzdem war es eine anstrengende Arbeit und nach zwei Wochen „Plackerei“ (mit Unterbrechungen) fing prompt mein linker Ellenbogen an zu „mucken“. Dennoch war keine Zeit zu verlieren, denn die auf meinem Balkon ausgesäten Pflanzen warteten auf ihr Beet! 
Nach dem Abtragen der Grassoden harkte ich reifen Kompost in die oberste Schicht ein und schon bald zogen die vorgekeimten Bio-Kartoffeln ins erste Beet ein. Für dieses „Event“ kam sogar die fast 90jährige Nachbarin von gegenüber zu Besuch. Sie konnte auch zeigen, wie tief die Furche für die Kartoffeln tatsächlich gegraben werden musste. Ich hätte sie viel zu hoch gelegt.
Neben die Kartoffeln pflanzte ich grüne Buschbohnen, Bohnenkraut und Rote Beete. Mal sehen, wie sie sich als Mischkultur miteinander vertragen. 

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