Juni 2020

Nach den Eisheiligen, die ein paar extrem kalte Mai-Nächte mit sich brachten, kam Anfang Juni die Schafskälte. Die Pflanzen hatten nun noch ein paar sehr kühle Tage auszustehen, erst danach zogen die Freilandsalatgurken „Jazzer“ ins Beet um und entwickeln sich nun langsam neben dem kleineren Rankgitter. Wir sind gespannt, wie die Ernte ausfallen wird. Der Kürbis hat sich auf seinem Hügelbeet gut eingerichtet und bekommt ab & zu eine Handvoll Bio-Dünger in Pulverform. Für die Ohrenkneifer haben wir einen umgedrehten Blumentopf mit Stroh gefüllt. Ruck Zuck zogen die ersten Kneifer dort ein. Im Beet dahinter blüht die wunderschöne weiße Pfingstrose „Jan van Leeuwen“ und auch die zweite weiße Lupine schiebt ihre prächtigen Blüten ~ in der Größe und im Umfang von Altarkerzen ~ hervor. Auf dem Foto sieht man sehr gut den direkten Vergleich von einer schmalen Gartencenter-Lupine (links) zur üppigen Züchtungs-Lupine von Westcountry mit dem klangvollen Namen „Polar Princess“ (rechts). Ansonsten freuen wir uns über tolles Wachstum bei den Kartoffeln, dem Kohlrabi und dem Mangold. Auch die ersten Radieschen waren schon erntereif. Leider beißen sich Erdflöhe durch das Blattgrün und hinterlassen überall winzige Löcher. Wir sind Johanns Rat gefolgt und haben sie mittels einer alten Socke mit Gesteinsmehl bepudert...mal sehen, ob das hilft.
Mehrtägiger Landregen hat immerhin auch die etwas tieferen Bodenschichten erreicht und das Regenfass wieder mit Wasser gefüllt. Man kann förmlich zusehen, wie der Boden aufatmet und die nächsten Keimlinge in die Höhe sprießen: Fenchel, Pastinaken, rote Zwiebeln und die Möhren müssten sich nun auch bald mal zeigen. Die Rose „Gertrude Jekyll“ steht in voller Blüte und zwei duftende Exemplare schwimmen in der aufgestellten Bienentränke. Mitte des Monats regnete es nochmals ausgiebig über mehrere Tage hinweg, sodass die „Schneiders späte Knorpelkirschen“ und Johannisbeeren bald saftig prall & erntereif waren. Auch die Salatgurken und der Kürbis nutzten die Feuchtigkeit und die nachfolgende Wärme für ihren Wachstumsschub. Lediglich einige Rosen litten unter dem Regen und verblühten sehr schnell, umso mehr freuen wir uns über die einzige Blüte der erst in diesem Jahr gepflanzten „Herzogin Christiana“. Auch die rosafarbene Sterndolde macht sich als blühende Staude sehr gut. 

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Gerlind mit Henrike (Donnerstag, 11 Juni 2020 19:50)

    Wir verfolgen gespannt und mit Freude deine Berichte und erfreuen uns an den schönen Fotos ��